Die Presse über uns
» TV Today (1998)
» Betze-Magazin (2003)
» Sport-Bild (2004)
» Allgemeine Zeitung - AZ (2006)
TV Today
Die Zeitschrift TV Today schreibt (Ausgabe 10/1998):
"Die Fans: Die gesamte Pfalz steht hinter dem FCK - das bewiesen die Fußball-Anhänger nach dem Abstieg. Exotisch ist der Internet-Fanclub "World Wide Devils" mit seinen 300 Mitgliedern." (Seite 66)
Betze-Magazin
Artikel im Betze-Magazin vom 22.03.2003 (Leverkusen Spiel):
"Auch haben sich gerade durch die Möglichkeiten, die das Medium Internet bietet, neue Fan-Klubs -unabhängig von Wohnort und Region- gebildet. Da wäre beispielsweise der WWD, die "World Wide Devils", der erste Internet-Fan-Klub des 1. FC Kaiserslautern. Via Mailingliste wird über den FCK diskutiert, werden Spiele analysiert, FCK-News brandaktuell verkündet oder aber Eintrittskarten gesucht beziehungsweise angeboten."
Sport-Bild
Sport-Bild SONDERHEFT 2004, Seite 147:
Wenn man über den 1. FC Kaiserslautern redet, wird immer wieder auf die Bedeutung des Vereins für die Region hingeweisen. Doch nicht nur in der Pfalz gibt es Fans des FCK. Bei den World Wide Devils, dem ersten Internet-Fanklub der Lauterer (www.holger-keil.de/fck), diskutieren 200 Fans aus Deutschland, den USA, Schottland, Luxemburg, Schweden und Italien per Email über die Spiele des Vereins (...).
Allgemeine Zeitung - AZ
AZ vom 04.11.2006
"Rote Teufel" im weltweiten Netz aktiv
Mario Becker aus Siefersheim beteiligt sich am virtuellen Fanklub des 1. FC Kaiserslautern
Der Siefersheimer Mario Becker ist Fan des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Als solcher ist der 41-Jährige selbstverständlich auch in einem Fanklub Mitglied - allerdings in einem virtuellen.
Von Claus Rosenberg
Zweimal am Tag - einmal morgens, einmal abends - öffnet Mario Becker seinen Laptop und tippt 24 Zeichen ein: "www.world-wide-devils.de". Hinter dem Bandwurm verbirgt sich die Homepage eines Internet-Fanklubs des ehemaligen deutschen Fußball-Meisters 1. FC Kaiserslautern. Und der Siefersheimer Mario Becker ist einer der engagiertesten Mitglieder dieser Liste.
400 Fans des Zweitligisten haben sich bereits im Internet-Fanklub angemeldet. Sie nutzen das Medium, um möglichst schnell Informationen untereinander auszutauschen. Die Daten kursieren dabei tatsächlich weltweit. "Es gibt sogar FCK-Anhänger in Amerika", erzählt Mario Becker und ist gleich bei "Jeff aus Milwaukee".
Für ihn - ebenso wie für seine Lebensgefährtin Kerstin Ehlenberger - ist das Netzwerk längst mehr als nur eine aktuelle Börse für Informationen vom Betzenberg. Es hat schon gesellschaftliche Funktion, dient dazu, sich zu verabreden. So werden Treffen am Rande von Fußball-Spielen, aber auch Urlaubsbesuche via Datenautobahn vereinbart. Bis nach Italien hat es Becker und seine Lebensgefährtin auf diese Weise verschlagen. In Udine trafen sie sich mit einem FCK-Fan. Möglichkeiten, die ausschließlich lokal verankerte Fanklubs nicht haben.
Die soziale Dimension des 1. FC Kaiserslautern bedeutet dem Verkaufsleiter eines Möbelhauses inzwischen sogar mehr als die Sportliche. "Der Fußball auf dem Platz", so sagt er, "bindet nicht mehr so stark wie das Treffen der Freunde. Die Gemeinschaft, das ist wohl das Schöne", reflektiert Mario Becker nachdenklich: "Alleine Fußballspiele zu sehen, wäre mir zu wenig."
Becker fühlt sich seit 1975 dem 1. FC Kaiserslautern verbunden. Als wäre es gestern gewesen, schildert er seine ersten Eindrücke aus dem Fritz-Walter-Stadion: "Das war ein einmalige Erlebnis. Die erste Minute läuft und Sandberg schießt das 1:0. Da geht einem Zehnjährigen das Herz auf." Der Gegner damals? Becker: "Hertha BSC Berlin." Dass er ausgerechnet beim 1. FCK landete, lag an seinem Vater Klaus Becker. Der Hochborner ist Nahaufnahme seit Jahrzehnten Fanbeauftragter des 1. FC Kaiserslautern.
Durch die enge Verbundenheit zu dem ehemaligen Deutschen Meister entstanden im Lauf der Jahre auch außergewöhnliche Erinnerungen. Eine davon steht im Esszimmer in der Siefersheimer Wohnung von Mario Becker: Es ist ein Foto von seiner Lebensgefährtin und seinen Eltern, die die Meisterschale des Deutschen Fußball-Bundes flankieren. Aufgenommen wurde das Bild, als der FCK 1998 den Titel gewann. "Ja", bestätigt Becker, "die Schale ist keine Kopie, sondern das Original."
Währenddessen läuft im Hintergrund der Fernseher, eine Live-Übertragung aus der Zweiten Liga. Mario Becker behält die Konkurrenz im Blick, als er resümiert: "Vielleicht war es ja gar nicht einmal so schlecht, dass der FCK abgestiegen ist. Das ist eine große Chance für einen Neuanfang."
Die Fans haben dem Traditionsverein auch nach dem Abstieg die Treue gehalten. Der FCK ist keine Modeerscheinung, sondern Kult, der sich weit über die regionalen Grenzen hinaus ausgebreitet hat. Deutlich wird das anhand der Mitgliederliste der "Internet-Devils", die so groß geworden ist, dass nicht mehr jeder jeden kennt. Nette Anekdoten gibt es trotzdem, wie Becker berichtet. Zum Beispiel von dem schottischen Lehrer, der seinen Schülern in der Heimat das "Betze-Lied" beigebracht hat. "Ein paar Mal im Monat singen sie es", schildert Mario Becker. Der Pädagoge aus den Highlands ist außerdem Abnehmer von Fanklub-Schals der "World-Wide-Devils". Die hat der virtuelle Klub seit neuestem nämlich auch. Dank der Initiative von Kerstin Ehlenberger. "Das hat sie klasse gemanagt", lobt Becker die gebürtige Gau-Odernheimerin.
Strukturen wie in gewöhnlichen Vereinen sind dem Internet-Fanklub fremd. Es gibt keinen Vorsitzenden, keinen Schatzmeister, keine Beisitzer - nur FCK-Fans. Und die finden den Weg vielfach über die Mund-zu-Mund-Propaganda auf die Liste. "Hier in der Region haben wir schon viele angesprochen", skizziert Becker, der aber auch klar betont: Der Internet-Fanklub ist keine rein virtuelle Angelegenheit. Seine Mitglieder treffen sich ganz konkret - und ganz bestimmt nach jedem Heimspiel am "Championstreff" in der Nordhalle des Fritz-Walter-Stadions.
