StartseiteAnmeldenFotos & VideosVereinHeldenNewsStatistikenUmfrageGästebuchLinks

Allgemein:

Startseite

Presse

Sitemap

Der EF-CE-KA

Portrait

Der 1.FC Kaiserslautern ist unzweifelhaft einer der traditionsreichsten Clubs der Liga. Allerdings hat der Verein in seiner über hundertjährigen Geschichte schon mehr Namen als Meistertitel gesammelt: Am 2. Februar des Jahres 1900 schließen sich der FC Germania 1896 und die Fußballgesellschaft 1899 zum FC 1900 Kaiserslautern zusammen. Gut zehn Jahre später fusioniert der Verein mit zwei weiteren Clubs, dem FC Palatia 1901 und dem FC Bavaria 1902. Der Verein wird mit dem Namen FV Kaiserslautern neu getauft.

Am 13.05.1920 wird die neue Trainingsanlage des Vereins am Betzenberg eingeweiht. Der „Betze“ soll Jahrzehnte später bei den meisten Gegnern stellvertretend für eine nahezu uneinnehmbare Festung stehen. Nach einem erneuten Zusammenschluss, diesmal mit dem SV Phönix 1910, wird der Verein in FV/Phönix Kaiserslautern umbenannt. Im Jahr 1932, nach dem Aufstieg in die Bezirksliga, bekommt der Verein seinen endgültigen Namen: 1. FC Kaiserslautern.

Am 14.07.1940 debütiert ein junger Stürmer des 1.FCK als dreifacher Torschütze beim 9:3 der deutschen Nationalelf gegen Rumänien. Er ist der erste Pfälzer im deutschen Team. Sein Name: Fritz Walter. Mit ihm beginnt die ruhmreichste Zeit in der Geschichte des Vereins. In den 40er Jahren werden die Lauterer vier Mal französischer Zonenmeister. 1951 dann der erste nationale Titel: Mit einem 2:1 gegen Preußen Münster wird Kaiserslautern zum ersten Mal deutscher Meister und kann 1953 den Titel erneut in die Pfalz holen.

Auch beim deutschen WM-Team von 1954, besser bekannt als die „Helden von Bern“, spielen die „Roten Teufel“ eine entscheidende Rolle. Neben dem Bruderpaar Ottmar und Fritz Walter spielen mit Kohlmeyer, Eckel und Liebrich insgesamt fünf Lauterer in der Siegerelf.

Auch eines der kuriosesten Spiele in der Geschichte der Bundesliga fand am Betzenberg statt: Der 1. FCK besiegt am 20.10.1973 nach einem 4:1-Rückstand den damals amtierenden deutschen Meister Bayern München. In der letzten halben Stunde schießen die Pfälzer noch sechs Tore und gewinnen das Spiel mit 7:4 – ein bis heute einmaliger Coup.

5x musste sich Kaiserslautern ins Finale des DFB-Pokals durchbeißen, bis sie den begehrten „Pott“ endlich in den Berliner Nachthimmel strecken konnten. Am 19.05.1990 gelingt es ihnen schließlich mit einem glücklichen 3:2 gegen den SV Werder Bremen.

Schwarzer Tag: Am 18.05.1996, um 17.05 besiegelt der Leverkusener Markus Münch mit dem 1:1 Ausgleichstreffer den Abstieg des Gründungsmitglieds der höchsten deutschen Spielklasse. Ein völlig zerstörter Andreas Brehme weint im Anschluss an das Spiel in den Armen von Rudi Völler wie ein Schlosshund. Eine Woche später gewinnen die Pfälzer den DFB-Pokal.

Nach dem direkten Wiederaufstieg gelingt den Roten Teufeln 1997/98 ein in der Geschichte der Liga einzigartiger Coup: Sie werden als erster und bislang einziger Aufsteiger direkt Deutscher Meister.

Seitdem kicken die Pfälzer zwar wieder ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse, konnten sich aber nicht im Kreise der Spitzenteams etablieren. In den letzten Jahren musste man sogar immer lange gegen den Abstieg kämpfen.